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Nachrichten aus dem Kreisverband


Wohnungen statt Amazon

DIE LINKE Kreisverband Tübingen spricht sich gegen den Verkauf eines städtischen Grundstücks zur Ansiedlung von Amazon im Wissenschafts- und Technologiepark aus. Statt Amazon will DIE LINKE, dass auf dem Gelände Wohnungen gebaut werden.

Wilhelm Bayer, Sprecher des Kreisvorstands erklärt: „DIE LINKE ist ausdrücklich nicht gegen Forschung im Bereich der Künstlichen Intelligenz, aber gegen die Verquickung von öffentlicher Forschung mit Global Playern wie Amazon. Öffentliche Forschung sollte nicht mit Profitinteressen von Unternehmen vermischt werden. DIE LINKE will keine Forschung, die sich gegen die Menschen wendet: keine Sammlung von Daten aus allen Lebensbereichen und deren immer perfektere Verknüpfung, keine verfeinerten Kontroll- und Überwachungssysteme, die unser Verhalten vorhersehbar machen und den gläsernen Menschen zur Realität werden lassen."

Heike Hänsel, Tübinger Bundestagsabgeordnete der LINKEN erklärt: "Amazon verkörpert nicht den Fortschritt, sie tragen nichts dazu bei, die Probleme der Menschheit zu lösen. Das „Prinzip Amazon“ bedeutet Unterwerfung der gesamten Vermarktungskette unter die eigenen Profitinteressen. Kleinere Händler werden vom Markt gedrängt oder erpresserischen Bedingungen unterworfen, Produzenten werden die Preise diktiert. Die Arbeitsbedingungen sind miserabel, Amazon behindert gewerkschaftliche Arbeit und verweigert Tarifverträge. Amazon zahlt so gut wie keine Steuern und entzieht sich dem deutschen Rechtssystem. Mittelstandverbünde laufen Sturm gegen die Monopolstellung des Konzerns und fordern Maßnahmen, das berichtet das Handelsblatt. Die Marktmacht des Konzerns muss mit kartellrechtlichen Mitteln zerschlagen werden. Deshalb: kein roter Teppich für Amazon. Diesen Konzern brauchen wir in Tübingen nicht."

Die Linke-Fraktion im Gemeinderat beantragt, auf dem Grundstück Wohnungen zu bauen, statt eines Gebäudes für Amazon.