Nachrichten aus dem Kreisverband
Wer hat, dem wird gegeben
Die Klimaagentur des Kreises wächst und gedeiht wie alle bürokratischen Monster. Je weniger Gläubige, desto teurer die Verwaltung. Eine der Vorgängerinnen der Klimareligion, die Katholische Kirche, setzte in Rottenburg für 40 Millionen Maßstäbe für die "Entweltlichung" (Ratzinger) und "Kirche der Armen" (Bergoglio). Die Beratungszahlen der Klimabürokratie stagnieren, was automatisch zur Verdreifachung des Personalbestandes führen muss. Schließlich muss dem Letzten noch aufgeschwätzt werden, dass er Glühbirnen raus- und Quecksilber-Energiesparlampen reinschrauben muss, um sie dann als Sondermüll zu entsorgen.
Jeder muss sein Haus mit dem Brandbeschleuniger Styropor vermummen, das freut die Energiesparpriester, denn in spätestens 20 Jahren ist dies Sondermüll, der wieder abgekratzt werden muss. Und als Nebeneffekt sind auch noch die Häuser versifft, Schimmelbefall und Allergien sorgen für ungeahnt neue Arbeitsplätze. Auch die Schul-Reformen sind diesem hehren Ziel untergeordnet. Möglichst viele Schüler, möglichst weit in die nächste Schule zu fahren. Das abgeschaffte Schulgeld wird über die Schülerbeförderung wieder eingeführt. 400 Euro im Jahr für weiterführende Schulen, nur knapp die Hälfte für Hauptschulen, weshalb diese umbenannt und umgesiedelt werden müssen. Alle staatlichen Wohltaten, die über Gebühren, Elternbeiträge und Tarife finanziert werden, sind Kopfpauschalen. Die Stromkunden zahlen auf diese unsoziale Art die Energiewende und den Reibach der Klima-Profiteure. Für die Krankenschwester sind 200 Euro im Monat für die "Parkraumbewirtschaftung" viel Geld, für den Klinikumschef ein Betrag aus der Kaffeekasse. 400 Euro für die Schülerbeförderung sind für manche ein Nasenwasser, für die meisten viel Geld.
Warum werden diese Bildungsnebenkosten nicht aus dem Steuereinkommen aller finanziert? Schließlich profitieren auch Menschen ohne schulpflichtige Kinder davon, dass gut ausgebildeter Nachwuchs irgendwann die Renten und Pensionen zahlen kann. Die von den Grünen angeregten sozialen Staffelungen führen dazu, dass jeder, bei jeder Gelegenheit sein Einkommen als Erkennungs-Code auf die Stirn tätowiert bekommt. Bei den Hartz-IV-Beziehern hat diese Brandmarkung jetzt zur Folge, dass sie künftig 55 Euro für die Schülerbeförderung ihrer Kinder bezahlen müssen. Getreu nach Matthäus 25: "Denn wer da hat, dem wird gegeben, dass er die Fülle habe; wer aber nicht hat, dem wird auch das genommen, was er hat."
Anton Brenner, Kreisrat der Linken

