Nachrichten aus dem Kreisverband
Tübinger Linke: Ein Drittel müssen Sozialwohnungen sein!
Die Landesregierung verkauft ihre Fläche in der unteren Haußerstraße nicht zwecks Sozialwohnungsbau an Kreisbau oder GWG sondern zu Höchstpreisen an den meistbietenden Investor. Das kritisiert Stadtratskollegin Frau Vogel von AL/Grünen in einem Leserbrief zu Recht. In Tübingen braucht es dringend mehr bezahlbaren Wohnraum.
Aber Grüne und SPD machen in der Landesregierung das Gegenteil von dem, was sie in ihre Programme geschrieben haben. Auch die grüne Ratsfraktion trägt Mitschuld. Denn seit 2008 fordert die Linke im Gemeinderat einen städtebaulichen Vertrag, wonach bei jedem neuen Baugebiet in Tübingen mindestens ein Drittel als Sozialwohungen auszuweisen sind. In den diesjährigen Haushaltsberatungen hatten wir diese Forderung erneut eingebracht, leider ohne Erfolg.
AL-Grüne und SPD im Rathaus unterstützten diese Festlegung bislang nicht. Wir werden den Antrag nochmal einbringen und hoffen auf die Unterstützung von Kollegin Vogel und ihrer Fraktion.

