Nachrichten aus dem Kreisverband
Solidarität mit Landesbeschäftigten
Kreistagsmitglied Bernhard Strasdeit erklärte am Mittwoch in Tübingen die Solidarität seiner Fraktion mit den Tarifforderungen der Landesbeschäftigten und
ihrer Gewerkschaft ver.di.
Es ist nicht hinzunehmen, dass ausgerechnet eine Grün-SPD-geführte Landesregierung den Vorreiter macht mit Verschlechterungen bei Urlaubsregelegungen.
Alle Parteien beteuern derzeit in Sonntagsreden und Wahlversprechen ihre Bereitschaft, für gerechtere Löhne und Einkommensstrukturen einzutreten.
Da ist es nicht hinzunehmen, dass Wirtschafts- und Finanzminister Nils Schmid (SPD) ein staatliches Lohndiktat für den Landeshaushalt in die Welt setzt, das da heisst,
es dürfe bei den Beschäftigten im Land keinesfalls Gehaltssteigerungen geben, die über 1,5 % hinausgehen.
1,5 % mehr bedeutet Reallohnsenkung.
1,5 % bedeutet Verschlechterung der Lebenslage der Beschäftigten bei gleichzeitig ansteigenden Preisen, Mieten und Energiekosten.
1,5 % bedeutet staatliches Lohndumping.
1,5 % würde bedeuten, das im reichen Bundesland Baden-Württemberg die Schere zwischen Niedrigeinkommen
und den Einkommen der Reichen noch weiter auseinanderklaffen.
Statt über neue Mehrheiten im Bundesrat endlich eine Millionärssteuer durchzusetzen, setzt die Landesregierung auf Sparkonzepte auf dem Rücken der arbeitenden Menschen.
Wir wünschen anlässlich der morgen beginnenden Verhandlungen viel Erfolg für die Durchsetzung der gewerkschaftlichen Forderungen.

