Nachrichten aus dem Kreisverband
Rottenburg: Linke gewinnt über 10.000 Stimmen hinzu!
Die politische Kräfteverschiebung in Rottenburg zeigen die absoluten Stimmenzahlen für die Listen viel klarer als die Prozentzahlen. Verglichen mit 2009 hat die CDU zwar 1,9 Prozent dazugewonnen, absolut hat sie aber über 20.000 Stimmen verloren. Ihr Abwärtstrend von 2009, als sie bereits über 10 Prozent verlor, hat sich damit fortgesetzt. Verloren haben auch die FDP über 30.000 Stimmen, die WiR über 10.000, die SPD und die Grünen je über 3.000. Dazugewonnen haben die Freien Bürger 1.225, die Jungen Aktiven 2.089 und DIE LINKE über 10.000 Stimmen. Allen Wählerinnen, Wählern und Engagierten der Linken sei an dieser Stelle herzlichst gedankt!
Einen Umschwung braucht Rottenburg allerdings. Wenn es OB Neher ernst ist mit seiner Ablehnung von Rechtspopulisten, dann muss er den sozialen Bodensatz für die „Angstmacherpartei für Dumpfbacken“ (kurz: AfD) beseitigen: Wir brauchen ein Sofortprogramm für sozialen Wohnungsbau für alle und weitere menschenwürdige Unterkünfte für Asylbewerber. Ihre soziale Integration durch sofortigen Spracherwerb und ehrenamtliche Tätigkeiten wie in Schwäbisch Gmünd beseitigt Ängste und Vorurteile. Wir brauchen eine bessere Integration von Migranten durch eine politische Vertretung (Migrationsbeirat) unter dem Motto „Allen Menschen eine Stimme geben“ und Verknüpfung aller Initiativen in einem „Netzwerk Integration“, um ihre Alltagsprobleme besser zu lösen . Hier kann Rottenburg vielen Städten mit gutem Beispiel vorangehen und vermeidet Probleme wie in Berlin-Hellersdorf oder in Sindelfingen.

