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Nachrichten aus dem Kreisverband

Linke unterstützt ver.di-Forderung nach Lohnerhöhungen im Öffentlichen Dienst

Die gemeinsame Mitgliederversammlung von Wählervereinigung Tübinger Linke e.V. und der Partei DIE LINKE am Mittwoch, 12. Februar 2014 solidarisierte sich mit der Forderung der Gewerkschaft ver.di nach deutlichen Lohnsteigerungen für die Beschäftigten des Öffentlichen Dienstes. Dazu erklärt Gerlinde Strasdeit, Fraktionsvorsitzende der Linken im Tübinger Gemeinderat und Mitglied Kreisvorstand der LINKEN:

„Der Öffentliche Dienst ist unverzichtbar für eine soziale und solidarische Gesellschaft und die Beschäftigten haben einen erheblichen Nachholbedarf. Absolut inakzeptabel ist die Drohung der kommunalen Arbeitgeber, bei einer Anhebung der unteren Tarifgruppen öffentliche Dienstleistungen zu privatisieren. Für die Finanznot der Kommunen sind nicht die Beschäftigten des Öffentlichen Dienstes verantwortlich, sondern die verfehlte Finanzpolitik der letzten Jahre. Durch die Steuersenkungen entgehen den Kommunen jedes Jahr Einnahmen in Milliardenhöhe, 6,6 Milliarden Euro allein im letzten Jahr. Statt die Beschäftigten und ihre Gewerkschaften zu erpressen, muss der Bund durch geeignete Maßnahmen gewährleisten, dass die Finanzierung der Kosten für angemessene Tarifabschlüsse in allen Kommunen sichergestellt wird.“

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