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Nachrichten aus dem Kreisverband

Anton Brenner, LINKE-Stadtrat, Tübingen

LINKE in Tübingen fordert Ausstieg aus Kohlekraftwerk Brunsbüttel

Tübinger Beteiligung am Kohlekraftwerk in Brunsbüttel

Anfragen:

1. Wie hoch sind die bisherigen Kosten der Stadtwerke Tübingen? Wie hoch wäre bei einem jetzigen Ausstieg der Verlust bzw. welcher Preis müsste für den Verkauf des Tübinger Anteils erzielt werden, um ohne Verlust aus dem Abenteuer herauszukommen? (Zur Zeit des Gemeinderatsbeschluss lag er bei 160 000.-- €)

 

2. Welche Kosten kommen vor Baubeginn für Tübingen noch hinzu? Wie hoch wäre dann das Verlustrisiko, wenn das Kohlekraftwerk dann doch nicht gebaut wird?

 

3. Wie verändert sich die Kalkulation, welche dauerhaften Verluste kommen auf die Stadtwerke Tübingen zu, wenn das Kohlekraftwerk nicht rentabel arbeitet und der Wirkungsgrad, wie von vielen Wissenschaftlern angenommen, durch Hoch- und Runterfahren in der Grundlast nur 20% beträgt?

 

Antrag:

1. Die Stadtwerke Tübingen steigen sofort aus dem Projekt Kohlekraftwerk Brunsbüttel aus. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

 

2. Nur wenn eine Zweidrittelmehrheit der Aufsichtsratsmitglieder der Stadtwerke und der Aufsichtsratsvorsitzende bereit sind, sich mit einer persönlichen Einlage an dem Projekt zu beteiligen (es steht ja angeblich eine Rendite von über 10% in Aussicht), wird das Projekt weiter verfolgt.

 

3. Ist diese persönliche Bereitschaft nicht vorhanden, kann schon gar nicht das Geld der Bürgerschaft für riskante Geschäfte verbrannt werden. Die Stadtwerke beteiligen sich dafür an Projekten, bei denen die überschüssig produzierte Energie aus Wind- und Solarstrom gespeichert werden kann, z.B. Pump-Wasserkraftwerken.

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