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Nachrichten aus dem Kreisverband


Gerlinde Strasdeit, Kreissprecherin

LINKE fordert im Kampf gegen Corona Freigabe von Impfstoff-Lizenzen

Seit dem Anfang der Corona-Pandemie sind in Deutschland über 75.000 und weltweit fast 3 Millionen Menschen gestorben. Die Pandemie und ihre Mutationen breiten sich weiter aus. Anlässlich des Weltgesundheitstages am 7. April kritisiert DIE LINKE Kreisverband Tübingen dabei schwere Versäumnisse der Bundesregierung.

Kreissprecherin Gerlinde Strasdeit erklärt: „Es wurde versäumt, rechtzeitig die Produktion von ausreichend Impfstoff sicherzustellen. Mit einer rechtzeitigen Freigabe der Impfstofflizenzen hätte man dafür sorgen können, dass alle Firmen, die Impfstoffe herstellen können, das auch dürfen. Damit hätten wir heute ganz andere Kapazitäten!“

Die seien auch nötig, weil man eine Pandemie nur weltweit besiegen könne. Nur auf das eigene Land zu schauen sei kurzsichtig: „Wir sind erst sicher, wenn alle sicher sind, sagt Strasdeit. Derzeit sei aber noch nicht einmal genug Impfstoff für die reichen Industrieländer da. Das versäumte müsse nun dringend nachgeholt werden.

Gerlinde Strasdeit weist auf die drohende Überforderung des Gesundheitssystems hin: „Viele Beschäftigte in den Krankenhäusern sind bereits jetzt völlig erschöpft. Und durch die neuen besonders aggressiven Varianten landen immer mehr auch junge Menschen auf Intensivstationen.“

Auch die gesamte Gesellschaft und Wirtschaft sei von Corona an ihre Grenzen gebracht: „Die Einschränkungen in unserem Alltag machen zahlreiche Menschen krank und zerstören wirtschaftliche Existenzen. Das ist eine Situation, die man hätte vermeiden können, hätte man im letzten Sommer vorausschauend gehandelt,“ ist Strasdeit überzeugt.

Unterschreibt unseren Aufruf:
www.die-linke.de/impfpatente-frei/