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Nachrichten aus dem Kreisverband

Foto: Alexander Gonschior
Dr. Emanuel Peter

Kundgebung „Wer hat, der gibt“

„Im Zeitraum 2008 bis 2014 hat die deutsche Politik in hohem Maße zur Vergrößerung der Armut beigetragen“, so lautet das Lob der EU-Kommission für die Bundesregierung und das Eigenlob von Widmann-Mauz: „Wir haben in den letzten Jahren eine kluge Wirtschaftspolitik gemacht.“ Jedes fünfte Kind im Ländle lebt in Armut, während die oberen zehn Prozent über zwei Drittel des gesamten individuellen Nettovermögens besitzen. 40 Millionäre fordern in ihrer Petition „Tax me now“ die höhere Besteuerung von Kapitalerträgen, von Erbschaften, effektive Maßnahmen gegen Steuerhinterziehung und eine einmalige Vermögensabgabe zur Bewältigung der Krisenkosten. Über 600 Milliarden entziehen deutsche Millionäre auf Guernsey (britisch) der Steuer, ihr Betrug entzieht das Geld dem Wirtschaftskreislauf, notwendigen Investitionen und macht den Staat für Reiche erpressbar. So funktionieren die Ausbeutung durch Niedriglöhner bei Tönnies, die CDU-Maskenaffäre, Ausnahmen für Holcim-Zement durch das Regierungspräsidium Tübingen und Subventionen für Konzerne (Porsche). Damit unsere Kinder eine Zukunft haben, heißt es aufstehen: „Wer hat, der gibt“: Kundgebung auf dem Holzmarkt Tübingen am 21. August um 14 Uhr.