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Nachrichten aus dem Kreisverband

Foto: Alexander Gonschior
Dr. Emanuel Peter, Kreisrat, Rottenburg

Dr. Emanuel Peter, Kreisrat, Rottenburg

Größte Dreckschleuder

Dem Verein Natur- und Umweltschutz Zollernalb (NUZ) mit Ex-Bürgermeister Majer von Dotternhausen sei Dank, dass das Thema Holcim-Betonwerk endlich in Tübingen ankommt. Um seinen Gewinn in der Betonproduktion auf Kosten der Gesundheit der Bevölkerung zusätzlich zu versilbern, erwirkte der Konzern den Einsatz von „Ersatzbrennstoffen“, sprich: künftig 100 Prozent Müll (Dachpappe, Altreifen, Ölen, Klärschlamm und Kunststoffen), mehrere Tonnen pro Stunde. Wie Holcim bestätigte, waren das 1.378 Tonnen Kohlenmonoxid, 500.000 Tonnen Kohlendioxid, 265.000 Kilo Stickoxid und 707 Kilo Schwefeldioxid, allein 2019! Belastete Luft weht nach Balingen, Tübingen, Reutlingen ...

Mit der grün-schwarzen Landesregierung im Rücken erlaubte das Regierungspräsidium Tübingen per Sondergenehmigungen die Müllverbrennung ohne Prüfung der Umweltverträglichkeit, obwohl der Schadstoffausstoß die Grenzwerte bis zum Vierzigfachen überstieg. Der Verursacher Holcim solle selbst die Schadstoffe in der Luft überprüfen. Das Ländle ist das einzige Bundesland ohne ortsbezogene Krebsstatistik. Sozialminister Lucha (Grüne) vertröstet auf die nächsten sieben Jahre. Gilt Grüner Umweltschutz nur für Privathaushalte und nicht für den „landesweit größten Klimakiller“ (Majer)?