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Nachrichten aus dem Kreisverband

Dr. Emanuel Peter, Linke-Stadtrat

Für den Schutz der Natur und der Umwelt

Neuerdings sind 30-35 ha Flächenversieglung für Hermann Steur (SPD) ein „moderates Gewerbewachstum“. Wann lernen CDU und SPD endlich aus ihrem grandiosen Scheitern beim „Gewerbepark Dätzweg“, als sie sieben Jahre lang angebotsorientiert 8,4 ha verkaufen wollten? So lange stand die Gewerbebrache auf dem DHL-Gelände leer, bis die Stadt dort endlich der dringend notwendigen Wohnbebauung zustimmte und jetzt mit einem Großinvestor ein neues Stadtquartier plant.

Und jetzt sollen wir denselben Unsinn einer angebotsorientierten Gewerbeansiedlung noch einmal erleben – auf Kosten von Ackerflächen und Naturerholung? Die aktuelle Hitzewelle zeigt deutlich, wie geschädigt unsere Natur und wie wichtig der CO2-Abbau durch Grünflächen und Wald ist. Aber in einigen Augen blenden die Euro-Dukaten den Blick auf ausgetrocknete Natur. 7,4 ha an neuer Gewerbefläche wünschen sich 65 von 1.300 Rottenburger Betrieben, die Stadt nennt sie verschleiernd die „Hälfte“. Nicht einmal eine Übersicht über brachliegende Gewerbeflächen besitzt sie. Senkung der Auspendler? Bis heute weiß die Stadt nicht, wo die Pendler arbeiten, in welchen Branchen und warum sie hier wohnen. Aber die SPD weiß, dass sie das Fahrgeld nicht bezahlen können. Wo fordert die SPD eine bessere Bezahlung für die 3.900 Rottenburger Minijobber oder 12 Euro Mindestlohn? Stimmen Sie am 21. Oktober mit Ja - für den Schutz der Natur und der Umwelt und für eine verantwortungsvolle Gewerbeentwicklung mit Augenmaß.