Nachrichten aus dem Kreisverband
DIE LINKE etabliert sich in Rottenburg
Am 21. April 2010 trafen sich die Aktiven der Partei „Die Linke“ aus Rottenburg und Umgebung zur Gründung des Ortsverbandes Rottenburg-Hirrlingen-Starzach-Neustetten im Anker.
Nachdem der Stadtrat der Linken, Dr. Emanuel Peter, die Anwesenden begrüsste, blickte er zurück auf die Entstehung der Rottenburger Linke. Als Nachfolger der WASG verdreifachte sich die Mitgliederzahl der Partei seit ihrer Gründung. Durch den Gemeinderatswahlkampf zusammengeschweisst, entwickelte sich eine rege und sehr aktive Gruppe. Sie trug auch bestimmt viel dazu bei ein drittes Kreistagsmandat für die Linke zu erkämpfen. Im Bundestagswahlkampf zeigte sich, dass der Slogan „Sozial auch nach der Wahl“ wirkte, weil er auch konsequent durchgeführt wird. So stimmte Die Linke in Fraktionsgemeinschaft mit der BFH als einzige gegen die Kita Gebührenerhöhung und mindestens einmal im Monat ist Die Linke samstags mit einer Bürgersprechstunde auf dem Metzelplatz. Für über 7,6 % der Rottenburger mit ein Grund Ihre Stimme für die Linke abzugeben. In sieben Rottenburger Wahllokalen erzielten sie sogar zweistellige Ergebnisse.

Der jüngste Erfolg, über alle Parteigrenzen hinweg eine Resolution zum Rettungsschirm für Kommunen im Gemeinderat einstimmig zu verabschieden, zeigt, dass Die Linke eine wichtige Kraft im Gemeinderat ist. Bernhard Strasdeit als Vertreter des Landesvorstandes der Linken referierte über die Bedeutung sozialer Politik vor Ort. Nur vor Ort zusammen mit den Menschen könnten Sie soziale Politik gestalten und voranbringen wie man es am Beispiel Rettungsschirm sieht.

Zum Vorstand wurden, geschlechterparitätisch besetzt, Christl Glauder, Isabell Groschke, Hans-Jürgen Petersen und Wolfgang Schäfer gewählt. Die Grenzen des Ortsverbandes verlaufen wie die Ortsgrenzen der oben genannten Gemeinden. Nach einer anregenden Diskussion über den überparteilichen Kommunalen Arbeitskreis der Linken bei dem jeder mitarbeiten kann, endete der offizielle Teil der Veranstaltung. Die Diskussion über ein Rottenburg der Zukunft mit 100 % regenerativer eigener Energieversorgung, die große Chancen für die Landwirtschaft in unserer Region bietet und wie in Güssing (Niederösterreich) auch viele Arbeitsplätze vor Ort schaffen würde, zog sich noch bis spät am Abend hin.

