Nachrichten aus dem Kreisverband
CDU-Schulversagen
Es ist lächerlich-lustig, wie Frau Lucas (CDU Reutlingen) zum „geschlossenen“ Kampf gegen die grün-rote Bildungspolitik aufruft: Die „Einheitsschule“ verwässere unsere Schularten durch Abschaffung der Grundschulempfehlung und den Hauptschulabschluss an Realschulen. Damit sollen wir das jahrelange Versagen in der CDU-Bildungspolitik vergessen. Zuerst hat sie das Bildungsniveau an Gymnasien durch Abschaffung von Leistungskursen und die Einführung von G8 nach dem Windhundprinzip („Schavansinn“) gesenkt. Damit wurden Lehrkräfte eingespart und Schüler höherem Druck ausgesetzt: Bulimie-Lernen mit schnellem Vergessen des Stoffs nach der Arbeit statt nachhaltigem Lernen von Zusammenhängen mit vielen Übungen. Dann das Versagen bei der regionalen Schulplanung (Schülerrückgang), Perspektivlosigkeit für Hauptschüler und fehlende Förderung für schwächere Schüler: Die CDU probt Honig im Kopf.
Die Gemeinschaftsschulen sind die Antwort auf das CDU-Schulversagen. Sie ermöglichen den größtmöglichen Erhalt von Schulstandorten, individuelle Förderung für jedes Kind und die Entwicklung seiner Persönlichkeit statt einem falschen Aussieben im veralteten mehrgliedrigen Schulsystem: Kein Kind darf verloren gehen!
In Rottenburg instrumentalisiert die CDU an der Hohenberg-Schule den Unmut vieler Eltern über mangelnde Ausstattung der neuen Schulen und das Ganztagskonzept für ihre Roll-Back-Strategie. Hier muss die Landesregierung mit Personal und viel Überzeugungsarbeit drastisch nachbessern, damit gute Anfänge nicht ganz in Frage gestellt werden.
Dr. Emanuel Peter, Stadt- und Kreisrat der Linken, Rottenburg

