Diese Website verwendet Cookies.
Zum Hauptinhalt springen

Nachrichten aus dem Kreisverband

Foto: Alexander Gonschior
Gerlinde Strasdeit

Gerlinde Strasdeit

Absolutistisch und selbstverliebt

Maßnahmen für eine fahrradfreundlichere Neckarbrücke sind notwendig. Aber eine Mühlstraßensperrung per Dekret geht nicht. Nur noch der engste grüne Hofstaat, Christoph Joachim und seine Mannen, wird von OB Palmer informell bedient. Mich beschäftigt die zunehmend ausgrenzende Benachteiligung des Fußverkehrs, auch von Kindern und Rollstuhlfahrer*innen wie jüngst bei der Radschnellbrücke West. Als gewählte Gemeinderätinnen dürfen wir uns in vielen Workshops selbst beschäftigen.

Ein ganzes Buch mit Regeln für Bürgerbeteiligung wurde erstellt. Wenn es um wichtige Entscheidungen wie die faktische Mühlstraßensperrung geht, 
ist das alles hinfällig. Da regiert der OB absolutistisch und selbstverliebt durch. Mit der Mühlstraßensperrung werden PKW-Fahrten nicht reduziert sondern durch Riesenumwege noch verstärkt und in andere Stadtteile verdrängt. Die Umweltbelastung dieser umgeleiteten Autoverkehre würde mich interessieren.

Und nochwas: Der OB ignoriert auch gefasste Gemeinderatsbeschlüsse und schiebt Dringlichkeitsanträge in den Herbst, so die aktive Unterstützung des Bündnisses Sichere Häfen, die OB Neher aus Rottenburg vorantreibt. Chris Kühns Stellungnahme zu Seenotrettung begrüße ich, aber seine Worte sind Schall und Rauch, solange die Grünen im Tübinger Rathaus sich gegen eine Umsetzung sperren.