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Nachrichten aus dem Kreisverband


91% für Heike Hänsel als Bundestagskandidatin

DIE LINKE nominierte am Mittwoch, 20. Januar 2021 ihre Kandidatin für die Bundestagswahl im Wahlkreis Tübingen. Die Tübinger Bundestagsabgeordnete Heike Hänsel wurde erneut im Wahlkreis Tübingen als Kandidatin gewählt. Über 91% der stimmberechtigten Mitglieder stimmten für sie. Der Kreisverband unterstützt ihre Kandidatur für einen aussichtsreichen Platz auf der Landesliste.

Im letzten Landtagswahlkampf vor fünf Jahren waren circa tausend Menschen bei der Wahlkampfveranstaltung mit Sahra Wagenknecht in der Hepperhalle. Jetzt waren unter Corona-Bedingungen 35 stimmberechtigte Mitglieder von über 180 erschienen. Nur 45 Stühle statt der maximal unter Corona-Bedingungen zugelassen 100 Stühle ermöglichten Abstände von schätzungsweise 3 Metern statt 1,50 Meter. Zudem trugen die Mitglieder im Saal auch am Platz Masken und die Türen blieben zur Lüftung geöffnet. Der Kreisvorstand hat Alternativen zur Präsenzveranstaltung im Vorfeld geprüft und sich in der Abwägung wie alle anderen Parteien bisher in einer Präsenzveranstaltung zu wählen. Die 7-Tage-Inzidenz lag im Kreis Tübingen gestern bei circa 50 (Landesgesundheitsamt bzw. Landkreis), so niedrig wie zuletzt im Oktober vor dem Lockdown Light.

Heike Hänsel begründete ihre Kandidatur in ihrem Bewerbungsschreiben:
„DIE LINKE hat sich als Friedenspartei bundespolitisch über viele Jahre hinweg glaubwürdig profiliert. Ich möchte weiterhin dazu beitragen, dass dies so bleibt. Gerade angesichts der größten weltwirtschaftlichen Krise, der großen weltweiten sozialen Ungleichheit und der Klimakrise, benötigen wir dringender denn je eine friedliche Außenpolitik, die nicht die globale Konfrontation verschärft und die Rüstungsausgaben immer weiter nach oben treibt, sondern zu weltweiter Abrüstung und Entspannungspolitik beiträgt.“ […] „Statt die Bundeswehr in immer neue Auslandseinsätze zu schicken und skrupellos Waffen in alle Welt zu verkaufen, könnte Deutschland vielmehr mit einer aktiven Friedenspolitik zur Überwindung von Fluchtursachen beitragen. Für eine Welt, in der niemand mehr fliehen muss. Und für eine humane Flüchtlingspolitik, die menschenunwürdige Flüchtlingslager an den europäischen Außengrenzen nicht akzeptiert und die zivile Seenotrettung als selbstverständliche zivilisatorische Aufgabe ansieht.“ […] „Die Corona-Pandemie verschärft die soziale Spaltung weltweit und auch in Deutschland. Schon jetzt tragen die Lasten der Pandemie vor allem Beschäftigte in Krankenhäusern und Pflegeheimen, im Einzelhandel, in Lieferdiensten, Soloselbständige und KünstlerInnen, Gastronomie- und Veranstaltungswirtschaft sowie kleine mittelständische Unternehmen. Viele bangen um ihre Existenz oder sind in Kurzarbeit.  Dazu kommt der Strukturwandel in der Automobilindustrie, der hunderttausende Arbeitsplätze gefährdet. Die Kosten der Krise dürfen nicht den sowieso schon jetzt Benachteiligten, Menschen mit niedrigen Einkommen, RentnerInnen, Studierenden und prekär Beschäftigten aufgehalst werden. Es ist Die Linke, die konsequent eine Vermögensabgabe für Reiche und ein gerechtes Steuersystem mit Vermögenssteuer einfordert, um die Auswirkungen der Pandemie zu finanzieren. Und die Belegschaften und Gewerkschaften in ihrem Kampf um den Erhalt der Arbeitsplätze, um bessere Arbeitsbedingungen und höhere Löhne unterstützt.“

Heike Hänsel gehört dem Bundestag seit 2005 an. Sie ist Leiterin des Arbeitskreises Außenpolitik und stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE im Bundestag. Bei der letzten Bundestagwahl wurde Heike Hänsel auf Platz 2 der Landeliste gewählt. DIE LINKE erhielt bei der letzten Bundestagswahl im Wahlkreis Tübingen mit 9,5% ihr drittbestes Ergebnis in Baden-Württemberg nach Freiburg und Karlsruhe-Stadt.

Die Versammlung fand am Mittwoch, 20. Januar 2021 ab 20:00 Uhr in der Hermann-Hepper Turnhalle in der Westbahnhofstraße 23 in Tübingen statt. Stimmberechtigt waren bei dieser Nominierung ausschließlich bei der Bundestagswahl wahlberechtigte Parteimitglieder, die im Wahlkreis Tübingen ihren Hauptwohnsitz haben. Die Versammlung fand unter den vorgegebenen Corona-Hygiene-Vorschriften statt. Für die Aufstellungsversammlung galt eine Ausnahme von der nächtlichen Ausgangssperre. Davor fand ab 19 Uhr die Wahl von 8 Vertreter*innen für die Landesvertreter*innenversammlung zur Wahl der Landesliste statt.