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Nachrichten aus dem Landesverband

Reformgipfel ohne Ergebnis - Linke und Gewerkschaften stehen zusammen gegen den Angriff auf den Acht-Stunden-Tag

"Dass dieses Spitzentreffen kein Ergebnis gebracht hat, war absehbar - und ist die einzig gute Nachricht des Abends. Denn was die Koalition als ,Reformagenda' verkauft, ist in Wirklichkeit ein Programm aus Kürzungen, Einsparungen und dem Abbau von Arbeitsschutzrechten", erklärt Anne Zerr, Landesvorstandsmitglied Die Linke Baden-Württemberg und Sprecherin für Arbeitspolitik und Arbeitszeitpolitik der Fraktion Die Linke im Bundestag, anlässlich der gestrigen Gespräche von Koalitionsspitzen, Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden.
Zerr weiter:

“Insbesondere die Abschaffung des 8-Stunden-Tags ist dabei der reine Irrsinn. Wer die tägliche Höchstarbeitszeit aufhebt, ermöglicht Arbeitstage von bis zu 13 Stunden - auf Kosten von Gesundheit, Familien und der Vereinbarkeit von Beruf und Leben. Das ist kein Fortschritt, sondern ein Rückfall hinter hart erkämpfte Schutzstandards. Weder die Gewerkschaften noch die Linke werden diesen Weg mitgehen. Die Bundesregierung muss dieses Vorhaben fallenlassen und Reformen auf den Weg bringen, die das Leben der Menschen besser machen.”

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